Video · 6:18 Min.

Heizung und Solarpflicht 2026: Die neuen Regeln

Im Video erfahrt ihr, ob alte Öl- und Gasheizungen raus müssen, wie Biotreppe und Wärmepumpe zusammenhängen und wo Solarpflicht in Bremen und Niedersachsen gilt.

Für: Hausbesitzer und Käufer in Bremen und Bremerhaven · Veröffentlicht am 13. Juni 2026

Dieses Video zeigt den Rechtsstand vom 13. Juni 2026. Seit 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz). Den aktuellen Stand finden Sie im Artikel zum Video.

Kapitel

  1. 0:00 Muss die Heizung raus?
  2. 1:09 Förderung nur noch klimafreundlich
  3. 1:37 65-Prozent-Regel und Wärmeplanung
  4. 2:07 Biotreppe und Ausstieg 2045
  5. 3:04 Wärmepumpe als Gewinner
  6. 3:50 Solarpflicht in Bremen und Niedersachsen
  7. 5:04 Fakten für euer Gebäude
Sanierungspflicht beim Hauskauf

Transkript

Hey, schön, dass ihr da seid. Bereit für ein paar echte Aha-Momente? In dieser Analyse knöpfen wir uns mal die geballte Ladung an neuen Gebäuderechtlinien vor. Also EPBD, Gebäudeenergiegesetz, das volle Programm.

Und zwar ohne drumherum reden. Knallharte Fakten, null Leerlauf. Lasst uns direkt loslegen. Okay, wir tauchen sofort ein. Das hier ist nämlich die Frage, die gerade wirklich alle Schlagzeilen dominiert und viele extrem verunsichert.

Muss die alte Öl- oder Gasheizung jetzt sofort raus? Die kurze, erleichternde Antwort lautet Nein. Aber, und das ist ein riesiges Aber, die Uhr tickt. Schauen wir uns das mal genauer an.

Wir haben hier echt einen krassen Kontrast. Auf der einen Seite diese absolute Medienpanik. Ihr kennt das. Sofortiges Verbot. Alles muss raus. Ganz ehrlich, vergesst das einfach.

Die Realität sieht glücklicherweise ganz anders aus. Eure bestehende Öl- oder Gasheizung dürft ihr ganz legal weiter betreiben. Und das Wichtigste, ihr dürft sie auch reparieren lassen.

Es gibt da absolut kein sofortiges, hartes Verbot für Bestandsanlagen. Punkt. So, und jetzt wird es spannend. Wir machen einen harten Cut von den Mythen zur Realität.

Denn der Ausstieg aus den fossilen Energien beginnt genau hier, bei eurem Geldbeutel. Dieses Jahr hat es nämlich in sich. Seit dem 1. Januar 2025 ist endgültig Schluss.

Reine Öl- und Gasheizungen bekommen vom Staat absolut null Förderung mehr. Gar nichts. Jeder Cent an staatlichen Geldern fließt ab sofort nur noch in Wärmepumpen, Biomasse, Wärmenetze oder Hybride-Systeme.

Der Geldhahn für rein fossile Subventionen ist komplett zugedreht. Und hier kommt ein echter Aha-Moment für euch. Die berühmte 65-Prozent-Regel. Seit 2024 müssen neue Heizungen eigentlich zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien laufen.

Aber Moment. Für Bestandsgebäude ist das Ganze an die kommunale Wärmeplanung gekoppelt. Das heißt, für Großstädte über 100.000 Einwohner wurde der Startschuss gerade erst auf den 1.

November 2026 verschoben. Ihr habt in diesen Regionen also noch ein ziemlich genau definiertes Zeitfenster. Das bringt uns direkt zur nächsten großen Neuerung. Dem Entwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz, kurz GEMOT-G, und der sogenannten Biotreppe.

Was hier auf uns zukommt, ist wirklich bemerkenswert. Wenn ihr künftig noch eine neue fossile Heizung einbauen wollt, müsst ihr nämlich eine fest vorgeschriebene, immer steiler werdende Treppe an klimaneutralen Brennstoffen nutzen.

Schaut euch das mal an. 10 Prozent ab 2029. 15 Prozent ab 2030. 30 Prozent ab 2035. Und dann satte 60 Prozent ab 2040. Dieser Zwang zu extrem teuren Biobrennstoffen macht neue fossile Heizungen auf Dauer schlichtweg völlig unwirtschaftlich.

Und dann? Bam. 2045. Lasst diese Zahl mal kurz auf euch wirken. Bis 2045 dürfen in ganz Deutschland überhaupt keine fossilen Brennstoffe mehr für die Gebäudewärme eingesetzt werden.

Nichts geht mehr. Das ist das absolute gesetzliche Limit. Also, wenn wir mal dieses ganze regulatorische Chaos, diese Treppen und verschobenen Fristen beiseite wischen, was bleibt da eigentlich übrig?

Wer ist der klare Gewinner? Völlig logisch. Die Wärmepumpe. Sie ist quasi der zukunftssichere Joker, der diesen gordischen Knoten durchschlägt. Warum das so ist, gehen wir es mal kurz durch.

Sie erfüllt die 65-Prozent-Regel sofort. Check. Es gibt dafür massive Investitionszuschüsse. Check. Sie öffnet euch die Tür für extrem zinsgünstige KWW-Kredite. Und obendrauf gibt's noch extra Boni für natürliche Kältemittel und einen echt lukrativen Bonus für den schnellen Heizungstausch.

Die Wärmepumpe hakt einfach absolut jede gesetzliche Vorgabe ab und saugt die maximalen Fördergelder förmlich auf. Okay, Themenwechsel. Wir schalten einen Gang hoch und schauen auf die Dächer.

Solarpflicht. EU-Vorgaben versus das, was hier lokal wirklich passiert. Brüssel hat da einen klaren Fahrplan vorgelegt. Ab 2027 gilt die Photovoltaikpflicht für neue öffentliche Gebäude und Nichtwohngebäude über 250 Quadratmeter.

Ab 2030 dann für alle neun Wohngebäude. Klingt nach Zukunftsmusik? Tja, vergesst diese EU-Theorie für einen Moment, denn vor Ort auf Landesebene passiert das alles schon genau jetzt.

Und das illustriert einfach brillant, wie rasant die Umsetzung hierzulande ist. Einige Bundesländer machen nämlich extrem Tempo. Schauen wir uns Bremen an. Hier müsst ihr bei einer grundlegenden Dachsanierung schon seit Mitte 2024 binnen zwei Jahren zwingend eine PV-Anlage aufs Dach packen.

Bei Bremer Neubauten ist seit Mitte 2025 Solar auf mindestens der halben Dachfläche Pflicht. Und Niedersachsen? Da greift die PV-Pflicht seit dem 1. Januar 2025 für neue Wohngebäude ab etwa 50 Quadratmetern Dachfläche.

Das heißt im Klartext, für die meisten neuen Einfamilienhäuser dort ist Solar heute schon absolute Realität. Keine Ausreden. Puh, okay. Wenn ihr jetzt da sitzt und euch denkt, Moment mal, was genau gilt denn nun eigentlich für mein Haus?

Welches Datum? Welche Prozentzahl? Welches Land? Ganz ehrlich, dann seid ihr damit absolut nicht allein. Dieser Dschungel an Regeln ist extrem dicht und ein Fehler oder eine verpasste Frist kann richtig, richtig teuer werden.

Aber die Lösung ist zum Glück denkbar einfach. Überlasst das Raten den anderen. Holt euch belastbare Fakten schwarz auf weiß für genau euer Gebäude. Das Experten-Team von Energiepass Bremen nimmt eure individuelle Situation exakt unter die Lupe.

Also, handelt jetzt, bevor ihr blind Geld investiert. Greift zum Hörer, wählt 0421-6689-4123 oder klickt euch direkt auf energiepassbremen.de rein. So, und am Ende des Tages bedeutet Wissen eben bares Geld.

In unserer nächsten Analyse lüften wir das vielleicht wichtigste Geheimnis dieser ganzen Transformation. Was kostet der Spaß eigentlich? Und vor allem, wie genau sichert ihr euch bis zu unglaublichen 70% staatliche Förderung für die neue Heizung?

Das wollt ihr auf keinen Fall verpassen. Also, bleibt neugierig, bleibt fokussiert. Wir hören uns beim nächsten Mal.

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