Energieausweis neu 2026: A-G-Skala und Neubau
Das Video erklärt die neue EU-Skala von A bis G, die Folgen für Nichtwohngebäude, den Null-Emissionsstandard bei Neubauten und was Bauherren jetzt beachten sollten.
Für: Eigentümer, Vermieter und Bauherren in Bremen und Bremerhaven · Veröffentlicht am 13. Juni 2026
Dieses Video zeigt den Rechtsstand vom 13. Juni 2026. Seit 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz). Den aktuellen Stand finden Sie im Artikel zum Video.
Kapitel
- 0:00 Einstieg: Zukunftssichere Immobilie
- 0:50 Neue A-G-Skala und Datenbank
- 1:56 Folgen für das GEG
- 2:59 Null-Emissionsstandard im Neubau
- 4:23 Konsequenzen für Bauherren
- 5:28 Nächster Schritt und Fazit
Transkript
Willkommen zum großen Finale unserer EPBD-Analyse. Leute, heute geht's wirklich ans Eingemachte. Wir nehmen die neuen EU-Gebäuderichtlinien komplett auseinander.
Und ganz ehrlich, wir lassen die trockene Theorie heute mal komplett weg. Es geht um Ihr Portemonnaie, Ihre Immobilien und, ja, letztendlich um Ihre finanzielle Zukunft.
Also, schnellen Sie sich an, das Tempo ist heute hoch. Fangen wir mal mit einer ganz unbequemen Frage an. Wie zukunftssicher ist Ihre Immobilie eigentlich wirklich?
Stellen Sie sich vor, morgen greifen die neuen Gesetze. Stehen Sie dann auf der Gewinnerseite? Oder, und das ist leider bei vielen so, tickt da unten in Ihrem Keller eine echte finanzielle Zeitbombe.
Fakt ist, die Spielregeln werden genau in diesem Moment komplett neu geschrieben. Und wer jetzt einfach wegschaut, tja, der zahlt später garantiert doppelt. Okay, tauchen wir direkt ein in Punkt 1, die große Energieausweisrevolution 2026.
Schauen Sie, bisher war das in Europa ja ein absoluter Flickenteppich. Jedes Land hat da irgendwie sein komplett eigenes Süppchen gekocht. Aber damit ist jetzt endgültig Schluss.
Die EU zieht die Zügel spürbar an und bringt eine einheitliche, glasklare Skala von A bis G. Kennen Sie ja von Ihrem Kühlschrank, oder? Die exakten Schwellenwerte, die bleiben zwar Ländersache, aber die Sprache an sich, die wird universell.
Ein A heißt einfach Top-Zustand. Ein G heißt OO, massiver Handlungsbedarf. Und das ist dann sofort für jeden sichtbar. Und das ist noch nicht alles. Dieser neue Ausweis wird ein echtes, digitales Kraftpaket.
Dieser verstaubte Zettel in der untersten Schublade reicht absolut nicht mehr. Die harten Fakten fließen demnächst direkt in eine nationale Datenbank. Das heißt, in wirklich jedem zukünftigen Immobilieninserat müssen diese Werte sofort ins Auge springen.
Die genaue Effizienzklasse, der exakte Energiebedarf, konkrete Sanierungsempfehlungen und sogar die Lebenszyklus-Treibhausgase. Verstecken? Keine Chance mehr. So, Punkt 2.
Was ändert sich jetzt ganz konkret bei uns in Deutschland? Was bedeutet das also für unser Gebäudeenergiegesetz? Das berühmte GEG. Den massivsten Einschnitt, den sehen wir bei den Nicht-Wohngebäuden.
Also Büros, Gewerbeflächen, Industriehallen. Bisher reichte da ja oft ein simpler, rein verbrauchsbasierter Ausweis. Da stand das Bürogebäude mal ein Jahr halb leer und schwupps sah der Ausweis super aus.
Dieser kleine Trick, der funktioniert nicht mehr. Die Novelle zwingt uns jetzt zu knallhart kalkulierten, bedarfsbasierten Ausweisen. Natürlich mit der neuen A- bis G-Skala.
Aber Moment, hier kommt ein echtes Aha-Erlebnis für Sie. Die magische Zahl lautet 10. Müssen Sie Ihren alten Ausweis jetzt 2026 sofort in den Schredder werfen? Nein, zum Glück nicht.
Bereits ausgestellte Ausweise bleiben hierzulande in der Regel bis zu 10 Jahre gültig. Es gibt also keine sofortigen Zwangsupdates für den Bestand. Sie haben da noch einen gewissen Puffer.
Aber, und das ist absolut entscheidend, Sie müssen heute schon wissen, was passiert, wenn dieser Puffer abläuft. Gehen wir weiter zu Punkt 3. Und der hat es in sich.
Der Null-Emissionsstandard. Wir haben jetzt über den Bestand gesprochen, klar. Aber bei Neubauten, da zieht Europa eine noch viel, viel radikalere Linie. Diese Zeitleiste hier, die sollten Sie sich wirklich ausdrucken und übers Bett hängen.
2026 treten die neuen Regeln in Kraft. 2028 trifft dieser harte Null-Emissionsstandard dann alle neuen öffentlichen Gebäude. Und 2030, der absolute Cut, er wird verpflichtend für absolut alle Neubauten.
Das ist keine ferne Zukunftsmusik, Leute. Das ist quasi morgen früh. Jetzt fragen Sie sich vielleicht, was genau ist denn bitte ein Null-Emissionsgebäude? Kurz und prägnant.
Es gibt vor Ort einfach null fossile Emissionen. Punkt. Aus. Keine Ölheizung mehr, keine Gastherme. Stattdessen ist das Gebäude konsequent auf Solar optimiert. Es hat smarte Messtechnik verbaut.
Und, ganz wichtig, es ist netzdienlich. Das heißt, das Gebäude reagiert schlau auf Strompreissignale. Es ist also kein dummer Steinblock mehr, sondern ein intelligenter, aktiver Teil unseres Stromnetzes.
Und obendrauf kommt noch diese eine sehr konkrete Zahl. 10 Prozent. Ein Null-Emissionsgebäude muss nämlich mindestens 10 Prozent effizienter sein als das bisherige europäische Niedrigstenergieniveau.
Sie merken schon, die Messlatte wird hier wirklich in völlig neue Sphären katapultiert. Okay, Punkt 4. Was sind die konkreten Konsequenzen für Bauherren? Kommen wir mal raus aus der ganzen Theorie und gehen direkt auf die Baustelle.
Das hier ist ab sofort Ihr technologischer Standard-Werkzeugkasten für die Zukunft, wenn Sie bauen wollen. Eine Wärmepumpe oder eine andere erneuerbare Heizung. Wirklich überlegene, massive Dämmung.
Eine smarte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Und natürlich die volle Integration von Solarenergie. Und jetzt der Clou an der ganzen Sache. Wer das heute schon genauso umsetzt, der kann richtig Fördergelder vom Bund abgreifen.
Zum Beispiel über das Programm klimafreundlicher Neubau. Aber hier liegt auch die allergrößte Falle. Stand heute, also Mitte 2026, ist dieser Standard formell noch im Gesetzgebungsverfahren.
Also noch nicht zu 100% bindend. Aber wer heute auch nur ganz knapp an diesen 2030 Standards vorbeibaut, der unterschreibt im Grunde heute schon den Scheck für eine extrem schmerzhafte und sündhaft teure Nachrüstung in ein paar Jahren.
Also planen Sie unbedingt jetzt schon für 2030, sonst verbrennen Sie später wortwörtlich Ihr hartverdientes Geld. Fünftens, Ihr nächster Schritt. Was tun wir jetzt mit all diesen Infos?
Wir stehen hier auf einem komplett neuen Spielfeld. Transparente, vergleichbare Ausweise, smarte Technik, extrem strenge Vorgaben. Vergessen Sie bitte den Gedanken, dass der Energieausweis nur so eine nervige, bürokratische Pflichtübung ist.
Das war gestern. Er ist ab sofort Ihr mächtigstes Steuerungsinstrument überhaupt. Er diktiert knallhart Ihren Verkaufspreis, er entscheidet maßgeblich über die Vermietbarkeit und er beeinflusst sogar direkt Ihre Bankzinsen bei der Finanzierung.
Ein schlechter Ausweis kann Sie Millionen kosten. Ein richtig guter hingegen? Der ist auf dem Markt mittlerweile pures Gold wert. Da bleibt am Ende eigentlich nur noch eine einzige, ziemlich provokante Frage.
Wem vertrauen Sie dieses absolut kritische Dokument eigentlich an? Wer garantiert Ihnen denn, dass Sie in diesem ganzen Dschungel aus GEG, EPBD und den neuen EU-Skalen wirklich alles hundertprozentig rechtssicher und offiziell diebtregistriert abwickeln?
Ganz ehrlich, einen Fehler an dieser Stelle können Sie sich schlichtweg nicht mehr leisten. Gehen Sie also unbedingt auf Nummer sicher. Egal, ob es um Ihr privates Wohnhaus geht, um ein Gewerbeobjekt oder um einen ambitionierten Neubau.
Energiepass Bremen ist Ihr direkter Draht zur absoluten Rechtssicherheit. Rufen Sie Stefan Großer und sein Experten-Team an. Die Nummer lautet 0421 6689 4123. Ich wiederhole das nochmal, am besten direkt einspeichern.
0421 6689 4123. Oder Sie gehen einfach direkt auf energiepassbremen.de. Die EPBD-Revolution ist da, ob wir wollen oder nicht. Werden Sie sich von diesen neuen Gesetzen überrollen lassen oder machen Sie Ihre Energieeffizienz jetzt sofort zu Ihrem allergrößten Marktvorteil?
Sie entscheiden das. Bis zum nächsten Mal.
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